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Die wibutler-Welt: Drei Engel für Charlie

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Verstehe uns bitte nicht falsch. Wir können deine Verwirrung schon verstehen. Als wäre herstelleroffene Hausautomation mit digitaler Gebäudetechnik im Internet of Things nicht schon verwirrend genug, haben wir zu allem Überfluss auch noch unseren Firmennamen in der Vergangenheit fast öfter gewechselt als unsere Unterhosen. Doch auch wenn wir mittlerweile die Connectivity Solutions GmbH sind, ist während all der Zeit doch eine Sache gleich geblieben: Unser Produkt - wibutler. Und wenn die Schreibweise damit erstmal geklärt ist, stellt sich eigentlich nur noch die Frage, was dieses wibutler eigentlich ist. 

Aller guten Dinge im Leben sind bekanntlich drei. Das gilt nicht nur für Charlie's Engel, sondern auch für wibutler. Unsere Smart Home Lösung ist eine Trilogie aus wibutler pro, wibutler-App und wibutler alliance. Im Folgenden erklären wir dir kurz unsere drei Engel für Charlie und was du von ihnen hast.

 

Engel 1: wibutler pro

Der Name wibutler setzt sich aus den beiden englischen Wörtern “wireless” und “butler” zusammen. Der Einfachheit halber verzichten wir auf Großschreibung. Weil wir außerdem ungern auf den Punkt kommen, verzichten wir im Logo gleich ganz drauf. Wenn nun vom kabellosen Butler die Rede ist, wird meistens von unserem wibutler pro gesprochen. Der wibutler pro ist eine Funkzentrale zur Hausautomation. Oder einfach ausgedrückt: Eine kleine, weiße Box. Doch diese kleine, weiße Box ist ein echtes Multitalent und hat viel mehr drauf, als sie zunächst den Anschein erweckt. Ursprünglich wollten wir sie den weißen Zauberer nennen, aber da kam uns der Herr der Ringe schon zuvor. 

Jedenfalls kannst du dem wibutler pro mithilfe der wibutler-App, unserem zweiten Engel für Charlie, zu dem du später noch mehr erfahren wirst, sagen, was er tun soll und wann er es tun soll und dann tut er es. Ganz automatisch, ohne Widerworte und wie von Zauberhand. Okay zugegeben, so ganz von Zauberhand funktioniert es dann doch nicht. Für den Betrieb der wibutler pro Funkzentrale ist schließlich ein 100 - 240 Volt Stromanschluss nötig. Wahlweise kannst du zusätzlich ein LAN-Kabel an den wibutler pro anschließen. Wahlweise, weil auch eine kabellose WLAN-Verbindung kein Problem ist. Auch die Kommunikation zwischen dem wibutler pro und den anderen kompatiblen Geräten im Haus funktioniert kabellos mithilfe unterschiedlicher Funkstandards. Also völlig unsichtbar für das menschliche Auge.

 

Welche Funkstandards gibt es in einem Smart Home?

Um zu verstehen, was den wibutler pro besonders macht, muss man wissen, wie smarte Geräte miteinander kommunizieren - oder eben auch nicht. Früher wurden ausschließlich kabelgebundene Lösungen verbaut. Der technische Fortschritt hat hingegen dazu geführt, dass heutzutage primär funkbasierte Technologien verbaut werden. Diese Komponenten lassen sich sowohl in Neu- als auch in Bestandsbauten leichter einbauen und im Zeitablauf verändern oder modular erweitern. Das freut das Stundenkonto und auch den Geldbeutel. Foto von einem Handy

Bei funkbasierten Systemen unterscheidet man zwischen proprietären und standardbasierten Systemen. Proprietäre Funksysteme werden speziell von einem Hersteller entwickelt und sind daher selten mit Geräten anderer Hersteller kompatibel. Demgegenüber werden standardisierte Funkprotokolle wie EnOcean, KNX-FR, Z-Wave, ZigBee, WLAN oder Bluetooth von verschiedenen Herstellern gemeinsam verwendet. Diese Funkstandards unterscheiden sich in Bezug auf ihre Funkfrequenzen, Reichweite und anderer Eigenschaften voneinander. Dementsprechend haben sie individuelle Vor- und Nachteile und sind folgerichtig nicht für jedes smarte Gerät gleichermaßen geeignet. 

Auf den ersten Blick scheint WLAN beispielsweise eine super Möglichkeit, das eigene Zuhause einfach in ein Smart Home zu verwandeln, weswegen alleinstehende WLAN Geräte häufig sehr beliebt sind. Jeder hat WLAN bereits im Haus, Geräte lassen sich leicht anbinden, es kommt mit hohem Datenaufkommen klar und besitzt eine hohe Übertragungsrate. Allerdings ist WLAN ein echter Energiefresser. Besonders batteriebetriebene Geräte haben damit so ihre Probleme, sodass die Batterien entsprechend oft gewechselt werden müssen. Dementsprechend eignet sich WLAN nur für vereinzelte Geräte zur Hausautomation. Zusätzlich kann es zu Kommunikationsproblemen aufgrund von Frequenzüberschneidungen kommen. Darüber hinaus werden alleinstehende WLAN Geräte direkt mit dem heimischen Router verbunden. Was also erst einmal einfach und unkompliziert klingt, wirft aufgrund unzureichender Verschlüsselungen der Geräte jedoch ernsthafte Sicherheitsfragen auf. Und obwohl viele Geräte den gleichen Funkstandard benutzen, können diese nicht untereinander kommunizieren, weil ein gemeinsamer Funkstandard noch keine Kompatibilität garantiert. Dadurch steht jedes Gerät für sich alleine und es wird unmöglich, das ganze Zuhause gewerkeübergreifend zu automatisieren. 

 

Merksatz: Ein Funkstandard alleine macht häufig noch lange kein Smart Home. 

Mithilfe der integrierten 8GB SSD Speicherkarte, dem 1GB DDR3-RAM und seiner 1 GHz CPU (Nerd-Talk) konnte sich der wibutler pro schon immer Sachen gut merken. Schlau wie er ist, kam er auch fix auf eine Lösung des Problems, wie man ein Zuhause sicher und gewerkeübergreifend zu einem echten Smart Home mit messbaren Nutzen für die Bewohner automatisieren kann.

Gemeinsam mit der wibutler alliance, einem Zusammenschluss von mittlerweile 25 Unternehmen aus unterschiedlichen Industrien, werden smarte Produktinnovationen entwickelt und auf den Markt gebracht. Der wibutler pro bildet die Plattform, welche die unterschiedlichen wibutler alliance Produkte miteinander verbindet. Durch die parallele Unterstützung der gängigsten Funkstandards (u.a. EnOcean, ZigBee, Z-Wave, WLAN) können diese Geräte sogar unabhängig von ihrem jeweiligen Funkstandard miteinander verbunden werden. Eine lokale TCP/IP Schnittstelle erweitert die Integrationsmöglichkeiten um ein Vielfaches. Die gesamte Gerätekommunikation verläuft dabei über den zusätzlich verschlüsselten wibutler pro und damit außerhalb des eigentlichen Heimnetzwerks. Neben der 256-Bit-Verschlüsselung auf Online-Banking-Niveau bietet die Zentrale die optionale Möglichkeit eines vollständigen Offline-Betriebs. Damit werden die in der Öffentlichkeit häufig diskutierten Sicherheitsprobleme im Smart Home ausgehebelt. Die zentralistische Gerätekommunikation bietet darüber hinaus die Möglichkeit, alle wibutler kompatiblen Geräte hersteller- und gewerkeunabhängig mit nur einer App, der wibutler-App, zu steuern und gemeinsam zu automatisieren. Damit hat auch der App-Wahnsinn auf dem Smartphone endlich ein Ende. 

 

Wie entsteht durch Hausautomation mit wibutler ein echtes Smart Home mit messbarem Nutzen?

Um einen eine vollständige Anwendungsfall abzudecken und einen echten Nutzen zu stiften, der über vermeintliche Spielerei hinaus geht, müssen smarte Technologien häufig gewerkeübergreifend miteinander kommunizieren können. Das lässt sich am Fall von smarter Sicherheitstechnik und der bedarfsgeführten Heizungsregelung verdeutlichen. 

 

Beispiel 1: Sicherheit

Dass intelligente Sicherheitstechnik etwas zu bewegen weiß, zeigt sich schon bei einem Blick auf die neueste Kriminalstatistik. So ist die Zahl der Wohnungseinbrüche zuletzt um 16,4% zurückgegangen. Super News! Doch absolut gesehen, fand noch immer alle fünf Minuten in Deutschland ein Einbruch statt. Also gibt es auch noch reichlich Potential für Verbesserungen. Anders wäre es ja auch langweilig.

Foto von einem Donut

Den Nachbarn bitten, während des Urlaubs ein Auge auf das Haus zu haben, die Zeitung abzubestellen oder ein Lagerauftrag bei der Post zu hinterlegen, sind gute Anfänge. Um sich jedoch nicht doch noch in der traurigen Statistik wiederzufinden, sollte man sein Zuhause selbstständig um seine Sicherheit kümmern lassen. Dazu kann eine intelligente Anwesenheitssimulation oder eine andere automatische Sicherheitsregelung vorgenommen werden. Bei den dazu benötigten Smart Home Geräten kann sich der genutzte Funkstandard jedoch allesamt unterscheiden: Die Überwachungskamera wird per LAN oder WLAN direkt in das Heimnetzwerk eingebunden. Der Fensterkontakt, der einen unerlaubten Einbruch meldet, nutzt EnOcean. Rollläden, die im alltäglichen Rhythmus oder auch nur im Ernstfall automatisch herunter fahren, funken ebenfalls mit EnOcean. Die Alarmsirene, die im Notfall angehen soll, kommuniziert auf Z-Wave Basis. Schließlich nutzt die Garten- und Hausbeleuchtung, die den Einbrecher abschreckt, ZigBee. 

Für eine überzeugende Anwesenheitssimulation und einen zuverlässigen Schutz ist eine Kommunikation zwischen all diesen Geräten notwendig. Dazu bedarf es also ein kluges Köpfchen, das mit allen sprechen kann. Wie passend, dass der wibutler pro mehrsprachig aufgewachsen ist und daher mit allen verbundenen Geräten im Haus zeitgleich kommuniziert. Was zur Abschreckung von potentiellen Einbrechern vielleicht erst einmal etwas kompliziert klingt, lässt sich in der wibutler-App ganz einfach umsetzen. Dazu können alle smarten Geräte mithilfe von Wenn-Dann oder Zeitschaltregeln miteinander verknüpft und gemeinsam automatisiert werden. Daraufhin hat der wibutler pro immer ein wachsames Auge auf das eigene Zuhause. Falls sich dann wirklich mal ein Einbrecher daran versuchen sollte, wird man per Push-Mitteilung auf das Smartphone sekundenschnell über die Geschehnisse Zuhause in Kenntnis gesetzt und man kann verfolgen, welche Maßnahmen das Haus zur Selbstverteidigung ergreift. 

 

Beispiel 2: Bedarfsgeführte Heizungsregelung

Auch bei der bedarfsgeführten Heizungsregelung ist der wibutler pro als Übersetzer von mindestens zwei unterschiedlichen Funkstandards gefragt. Während der Heizkörperstellantrieb und das Raumbediengerät per EnOcean-Funk mit dem wibutler pro in Kontakt stehen, kommuniziert die Zentrale den aktuellen Wärmebedarf per WLAN oder LAN an den Wärmeerzeuger

Dass auch hier herstelleroffene Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg ist, zeigt sich nicht nur in der jährlichen Abrechnung. Die bedarfsgeführte Heizungsregelung optimiert das Raumklima, was sich positiv auf das persönliche Wohlbefinden und die Gesundheit auswirkt. Schließlich reagiert der Mensch sensibel auf Schwankungen bei der Raumtemperatur und -luftfeuchtigkeit.

 

Da geht noch mehr 

Natürlich lassen sich mit wibutler und den aktuell 25 Partnern der wibutler alliance noch viele andere Anwendungsfälle individuell im eigenen Zuhause umsetzen, welche die Sicherheit steigern, das Raumklima optimieren und den Wohnkomfort steigern. Hydraulischer Abgleich? Check! Schimmelschutz? Check! Intelligente Fußbodenheizung? Check!

Derzeit sind schon über 180 verschiedene Smart Home Geräte aus allen Hausbereichen mit wibutler kompatibel und helfen einem, das eigene Zuhause durch herstelleroffene Hausautomation zu einem echten Smart Home zu verwandeln. 

 


Wie hat dir dieser Blog-Artikel gefallen? Sag es mir in einem Kommentar. 

Wenn du schon dabei bist, kannst du mir auch gleich noch mitteilen, worauf es dir in einem Smart Home wirklich ankommt. Erfahre außerdem im nächsten Blog-Kapitel alles über unseren zweiten Engel für Charlie, die wibutler-App.

Foto "Donut" von Siora Potography

Foto "Handy" von Markus Spiske

 

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